Wallenstein Festspiele

22. Juni bis 22. Juli 2018

Friedrich Schillers Wallenstein

Für Sie zusammengefasst

Udo Gerstacker als Wallenstein
Udo Gerstacker als Wallenstein

Eine Inhaltsangabe

Wallenstein zieht seine Heerführer im Lager vor Pilsen zusammen. Auch Frau und Tochter holt er zu sich. Er will den Krieg beenden, sich mit den Schweden verbünden und nach Böhmens Krone greifen. Das bedeutet Verrat an der Habsburger Kaisermacht.
Noch zögert Wallenstein. Er weiht seinen Vertrauten, Octavio Piccolomini, in seine Pläne ein. Doch der Kaisertreue verrät den Feldherren an den Hof in Wien.
In diesen Konflikt gerät Octavios Sohn Max, der sich in Wallensteins Tochter verliebt hat. Max, der Wallenstein verehrt, glaubt nicht, was sein Vater ihm erzählt, und sucht die Aussprache mit Wallenstein.
Im Lager, unter den Soldaten, verbreitet sich unterdessen die Nachricht, dass der Kaiser das Heer teilen will, um Wallensteins Macht zu schwächen.
Als sein Unterhändler in kaiserliche Hände fällt, sieht sich Wallenstein zum Handeln gezwungen. Aber die Schweden verlangen Böhmen als Faustpfand für sich. Sein Plan, Böhmens Krone zu erreichen, scheint unterbunden. Wieder zögert Wallenstein.
Dann entschließt er sich zum Treuebruch und beauftragt ausgerechnet Octavio, dem er immer noch vertraut. Dieser hat inzwischen Oberst Buttler und Graf Isolani überzeugt, sich von Wallenstein abzuwenden. Als Buttler von Octavio erfährt, dass Wallenstein die Ursache einer ihm zugefügten Beleidigung ist, beschließt er, Wallenstein zu ermorden.
Von ihrer Base, Gräfin Terzky, erfährt Thekla vom Verrat ihres Vaters. Sie soll Max an sich binden, um Wallenstein zu stärken. Max verzweifelt über dem Verrat. Er muss die Entscheidung treffen: Entweder er folgt dem Vater – damit auch dem Kaiser – und verrät so Wallenstein und verliert Thekla. Oder er bleibt Thekla treu – damit auch Wallenstein – und verrät den Kaiser und verliert den Vater.
Octavio fordert von Max, mit ihm aus Pilsen zu fliehen. Doch Max will Thekla nicht verlassen.
Erst als ihm Terzky und Illo melden, dass die Truppen von ihm abgefallen sind und dem neuen Heerführer Octavio folgen, erkennt Wallenstein den Verrat des Freundes. Die Truppen sind dem Kaiser treu. Böhmen ist verloren. Wallenstein ist geächtet.
Max will von Thekla Abschied nehmen. Er ist innerlich zerrissen. Thekla bestärkt ihn, sich selber treu zu bleiben. Er verlässt die Geliebte, um dem Kaiser zu folgen. Auch Thekla trennt sich vom Vater.
An seinem Tiefpunkt entschließt sich Wallenstein zur Tat – zu spät. Die von Buttler gedungenen Mörder erstechen ihn im Schlaf. Auch Octavio kommt zu spät, um die Tragödie zu verhindern. Sein Sohn Max ist gefallen, Wallenstein ermordet. Octavio steht vor den Trümmern seiner eigenen Taten.

Wallenstein Festspiele Altdorf e.V.